Willkommen im Lorenz-Gradl-Zug!

Am Dienstag erlebten neun Mädchen und sieben Jungen ihren 1. Schultag an der Lorenz-Gradl-Grundschule in Untertraubenbach. Während die Kinder der Kombiklasse 2/3 und der Kombiklasse 3/4 um 07:20 Uhr den Schulalltag nach den langen Sommerferien in Angriff nahmen, betraten die 16 ABC-Schützen ganz neues Terrain. In Begleitung ihrer Eltern trafen sich die Schulneulinge in der Pfarrkirche Sankt Martin, wo die Schulfamilie mit Pater Sijo den Anfangsgottesdienst feierte. Religionslehrerin Michaela Amann hatte ihn unter dem Motto „Gottes bunter Regenbogen“ vorbereitet. Zurück in der Schule, begrüßte Schulleiterin und Klassenlehrerin Hildegard Braun die jüngsten Schulmitglieder mit ihren Eltern im Klassenzimmer. Auch die Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe hießen die Neulinge mit dem Lied „In der Traubenbacher Eisenbahn “ willkommen. Sie luden sie ein, in den 1. Waggon der Lorenz-Gradl-Grundschule einzusteigen und wünschten ihnen viel Freude und Erfolg auf ihrer Fahrt durch ihre Grundschulzeit. Als ihre künftigen Paten boten sie ihnen ihre Hilfe an. Anhand eines Zugmodells erläuterte Braun den Kindern ihren Weg durch die vier Jahre Grundschulzeit. Nun sitzen sie alle im Waggon der 1. Klasse. Alle erwachsenen Zugbegleiter mit Schulleiterin Hildegard Braun als Lokführerin werden sie in den kommenden Jahren durch die vier Waggons begleiten, bis sie am Zielbahnhof angekommen sind. Die Viertklässler werden ihre Schützlinge durch die erste Klasse als Paten begleiten. Für sie alle wird Michaela Amann im Rahmen der Schulpastoral in der nächsten Woche einen Patentag durchführen. Während die Erstklässler in ihrer ersten Unterrichtsstunde ihre neue Freundin Mimi, die Lesemaus kennenlernten, bewirtete der Elternbeirat die Eltern mit Kaffee und Kuchen im Werkraum. Am Ende des ersten Unterrichtstages präsentierten die frischgebackenen Lorenz-Gradl-Schüler ihren Eltern stolz das neue Lied, das sie soeben gelernt hatten. Der Vormittag endete mit dem traditionellen Erinnerungsfoto auf der Schulhaustreppe. Auf dem Nachhauseweg hatten alle Kinder ihren Mamas und Papas eine Menge zu berichten.