„SkippingHearts“ – Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht

Seilspringen kennt jeder, „SkippingHearts“ dagegen kaum jemand. Für die Mädchen und Jungen der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach ist das Gesundheits- und Präventionsprojekt der Deutschen Herzstiftung kein unbekanntes Phänomen mehr. Nach dem Workshop am letzten Freitag unter Leitung der SkippingHearts-Trainerin Tessa Heyes wissen die Kids der 3. und 4. Jahrgangsstufe genau Bescheid. Es geht um Herzvorsorge, die großen Spaß macht. „SkippingHearts“ als sportliche Form des Seilspringens wurde von der Deutschen Herzstiftung initiiert und zielt darauf ab, den Kindern wieder Lust auf Bewegung zu machen. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken. „SkippingHearts“ eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung. Mit dem Projekt sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert werden. Das Projekt ist besonders für die Dritt- und Viertklässler gedacht und setzt auf ansteckende Wirkung. Leider fehlt es vielen Kindern immer mehr an Bewegung. Statt zu toben oder zu klettern verbringen sie ihre Freizeit überwiegend vor dem Fernseher oder am Computer. Unbeweglichkeit und Übergewicht sind häufig die negativen Folgen. Die Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach nutzte das kostenlose Angebot, vor Ort einen Basiskurs mit der Kombiklasse 3/4 durchzuführen. Die sportliche Form des Seilspringens beinhaltet zahlreiche Sprungvariationen: Allein, zu zweit oder in Gruppen, rückwärts, über Kreuz oder auf Zeit. Als Abschluss des Workshops durften die Kursteilnehmer das Gelernte in einer kurzen Vorführung den übrigen SchülerInnen der Kombiklasse 2/3 und der 1. Klasse und interessierten Eltern, die ebenfalls eingeladen waren, präsentieren. Wer Lust hatte, durfte von der Zuschauerrolle auch in die aktive Rolle schlüpfen. Klassenlehrerin Lisa Waldmann und Schulleiterin Hildegard Braun bedankten sich bei Tessa Heyes für den motivierenden, professionell geleiteten Workshop.