Schulleben

Projekttag an der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach am Freitag, 12.07.2019

Auch in diesem Jahr fand im Juli traditionell ein Projekttag an der Lorenz-Gradl-Grundschule statt. Er wurde vom Elternbeirat und von der Schule organisiert. Es wurden acht Einzelprojekte angeboten, die in zwei Durchläufen erprobt werden konnten. Die verschiedenen klassenübergreifenden Gruppen wurden von den Lehrkräften und zahlreichen Eltern betreut und begleitet. Auch die Schulanfänger des Kooperationskindergartens St. Jakob Altenmarkt waren gekommen, um am Projekttag teilzunehmen. In der Pause trafen sich alle Teilnehmer in der Schule. Die Kinder machten Pause auf dem Pausenhof. Für die Beteiligten und Projekthelfer gab es Kaffee und Kuchen. Danach verteilten sich alle wieder zu den einzelnen Projekten.

Polizei

Der Verkehrsbeauftragte der Chamer Polizei, Herr PHK Walter Dendorfer, war mit einem Polizeibus an die Lorenz-Gradl-Grundschule gekommen, um den Kindern die Aufgaben der Polizei vorzustellen. Der routinierte Verkehrserzieher verstand es aufs Beste, seine jungen Zuhörer für dieses Thema zu motivieren. Er demonstrierte die Funktionsweise verschiedener Arbeitsgeräte der Polizei. So zeigte er den Kindern, wie man ein Lasergerät bedient und wie das Martinshorn und das Blaulicht funktionieren. Auch der Funk im Polizeiauto wurde erklärt. Mit großem Interesse verfolgten die Untertraubenbacher Schüler, wie die verschiedenen Messgeräte bedient werden und welches Werkzeug sich in einem Polizeibus befindet. Außerdem erfuhren die Kinder, wie der Stopp-Stick eingesetzt wird. Sogar die Schutzkleidung eines Polizeibeamten durften sie selber anprobieren.

Fußball

Die Fußballabteilung des FC Untertraubenbach unterstützte auch beim diesjährigen Projekttag wieder tatkräftig. Unter der Leitung von Christian Knott, dem Jugendleiter des FC Untertraubenbach, und dem Vorsitzenden der Fußballabteilung, Bernhard Jakob, durften die Kids ihr Können mit dem Ball unter Beweis stellen. Nach dem Aufwärmprogramm mit Balldribbeln und verschieden Geschicklichkeitsübungen erfolgte ein Torschusstraining. Nach den Übungsspielen wurde schließlich ein „Elferkönig“ ermittelt. Zum Schluss nahmen alle Teilnehmer stolz eine Urkunde und einen silbernen Pokal entgegen.

Rettungshundestaffel Bayerwald e.V. im DRV

Der Leiter der Rettungshundestaffel Bayerwald e. V. im DRV, Martin Melichar, informierte die Kinder über die Rettungshundearbeit der Rettungshundestaffel Bayerwald. Bei einer Power-Point-Präsentation bekamen die Kinder viele hilfreiche Tipps, wie sie sich Hunden gegenüber verhalten sollten. Außerdem lernten sie die verschiedenen Einsatzbereiche für Rettungshunde kennen (Flächensuche, Trümmersuche, Mantrailing und Wassersuche). Martin Melichar erläuterte auf sehr eindrucksvolle Weise, wie die Hunde trainiert werden. Anschließend demonstrierte das Rettungshunde-Team (Tom Steger mit Maddox, Elfriede Pöppel mit Amiro, Udo Peetz mit Lenni und Karin Bauer mit Samir) in professioneller Weise die vorher besprochenen Bereiche. Die vier mitgebrachten Rettungshunde zeigten auf dem Spielplatz neben der Turnhalle ihr Können. Dabei wurden die Kinder aktiv mit eingebunden und durften manchmal sogar die Kommandos geben, ein vermisstes Opfer spielen und die Hunde mit einem Leckerli belohnen oder streicheln. Das machte allen Beteiligten große Freude.

Stocksport

Mit dem Bayerischen Schulsportbeauftragten Max Seebauer vom FC Untertraubenbach konnte ein Urgestein im Stocksport für den diesjährigen Projekttag gewonnen werden. Der routinierte Stocksporttrainer brachte seinen Gruppen die Grundbegriffe des Stocksports bei. Die Schüler absolvierten dabei Übungen wie Schwingen, Zielen und Schießen. Unter Max Seebauers fachmännischer Anleitung hatten die Kinder sichtlich viel Spaß und waren mit Begeisterung beim Ausprobieren dabei.

Bauernhof

Das Projekt Bauernhof erfreute sich bei den Kindern wieder großer Beliebtheit. Zwei Gruppen durften den Bauernhof der Familie Schmaderer in Obertraubenbach besuchen. Frau Manuela Schmaderer leitete die Besichtigung des Bauernhofes und erzählte, wie die Tiere im Stall versorgt werden. Die jungen Besucher durften in den Kuhstall, wo sie die Kälber und Kühe beobachten, streicheln und sogar füttern konnten. Begeistert waren die Kinder auch von den anderen Tieren auf dem Bauernhof, den Hühnern, dem Hofhund und vor allem von den kleinen Kätzchen, die sich gerne von den Gästen streicheln ließen. Außerdem gab es für die kleinen Gäste noch eine leckere Brotzeit. Dazu wurde Milch oder Kakao gereicht.

Feuerwehr

Unter der Leitung von Hans Gruber und Andreas Schinabeck lernten die Kinder die Feuerwehr kennen. Sie erfuhren, welche Aufgaben die Feuerwehr hat und welche Gerätschaften ihr zur Verfügung stehen. So lernten sie Löschmittel, Schläuche, das Feuerwehrauto, Funkgeräte und die Schutzkleidung eines Feuerwehrmannes kennen und konnten vieles gleich selbst ausprobieren. Sie schlüpften in eine Feuerwehrjacke, setzten einen Helm auf und „löschten“ mit der Handpumpe ein kleines „ brennendes“ Holzhaus. Mit dem Wasserschlauch durften sie ihre Geschicklichkeit beim Zielen mit der Spritze auf einen Eimer zeigen. Am Steuer des Löschfahrzeuges fühlte sich so mancher schon wie ein echter Feuerwehrmann.

BRK

Michael Amann war mit seinen Kolleginnen Julia Peinelt und Kerstin Riedl im Einsatzwagen des BRK Cham nach Untertraubenbach gekommen. Sie erläuterten, wie man bei einem Notfall Erste Hilfe leistet. Das richtige Auffinden einer Person mit Atemkontrolle und der stabilen Seitenlage wurde ebenso wie der Notruf geübt. Mit den Kindern wurde der Blutdruck gemessen, die Sauerstoffsättigung kontrolliert und ein EKG angelegt. Auch das Schienen eines gebrochenen Unterarmes wurde mit der Unterstützung der Kinder gemeistert. Ein Mädchen aus der 1. Klasse durfte das Versuchskaninchen sein und wurde in eine Vakuummatratze gelegt. Alle Anwesenden durften dabei mithelfen, die „Verletzte“ zu immobilisieren. Anschließend erklärten die Sanitäter den Kindern, wie man einen Verband richtig anlegt. Mit Feuereifer übten die Teilnehmer das richtige Verbinden. Das Innenleben des Rettungstransportwagens wurde genauso überprüft wie die Sondersignalanlage.

Angeln

Konrad Groitl, der 1. Vorstand der Anglerfreunde Untertraubenbach und der stellvertretende Jugendleiter, Karl-Heinz Seidel begrüßten die Kinder in der vereinseigenen Fischerhütte am Regen. Dort erfuhren die Kinder viel Interessantes über die Aktivitäten des Vereins der Anglerfreunde. Der Verein organisiert Bootswanderungen und kümmert sich um verschiedene Gewässer wie den Regen bei Pösing und Laichstätt und die umliegenden Seen. Herr Groitl zeigte seinen jungen Besuchern auf einem Plakat die einheimischen Raub- und Friedfische. Er erklärte den Kindern, welche Fischarten gefährdet sind und wie man den Fischbestand durch Besatzmaßnahmen und durch das Schaffen von Laichmöglichkeiten erhalten kann. Die Kinder erfuhren, welchen Gefahren die Fische ausgesetzt sind. Natürliche Feinde und die Landwirtschaft können ihnen gefährlich werden. Danach erläuterte Herr Groitl die verschiedenen Geräte zum Angeln wie Ruten, Kescher und Gerätetaschen. Zum Schluss konnten die Kinder – unterstützt von Herrn Groitl und Herrn Seidel – ihr Glück beim Auswerfen der Angelschnur versuchen. Als Abschiedsgeschenk bekam jedes Kind einen Kalender, einen großen Stundenplan, Informationsbroschüren für Kinder und Jugendliche, ein Arbeitsheft über einheimische Fische sowie Gummibärchen.

Gegen 11 Uhr endete das hervorragend gelungene Projekt. Rektorin Hildegard Braun bedankte sich bei den vielen Helfern und dem Elternbeirat. Besonderer Dank galt der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Manuela Schmaderer, die den Projekttag mit ihrem Helferteam so gut organisiert hatte, und der Elternbeirätin, Jeanette Schneider, die am Vormittag an der Schule vor Ort war und alles in professioneller Weise koordinierte.

Kindergesundheitsrallye an der Lorenz-Gradl-Grundschule

Am Donnerstag, 09.05.2019, war an der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach ein ganz besonderer Tag. Die Gesundheitsbotschafterin der Stadt und des Landkreises Cham, Frau Andrea Häusler, hatte in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium, dem Elternbeirat, dem Roten Kreuz, ihrer Kollegin, Frau Susanne Willenbrink, der Kinder-Sportschule des ASV Cham und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Kindergesundheitsrallye organisiert. Ziel dieses Projektes war es, die Kinder zu motivieren, Freude an der Bewegung zu finden, das Bewusstsein für eine gesunde Ernährungsweise zu wecken und durch richtige Händehygiene die eigene Gesundheit zu erhalten.

Die Kinder waren in Zwölfergruppen eingeteilt und durchliefen am Vormittag einen sehr abwechslungsreichen Gesundheits- und Bewegungsparcours. Die Schüler bekamen zu Beginn des Projekttages eine Karte mit den verschiedenen Stationen. Am Ende einer jeden Einheit wurde die jeweilige Station mit einem Motiv gestanzt. Zum Abschuss erhielten die Kinder von Frau Häusler gegen Vorlage des Rallye-Rades ein kleines Geschenk.

Folgende sechs Stationen wurden angeboten. Beim Sinnesparcours von Frau Lisa Laubmeier vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten waren alle 5 Sinne gefordert. Die Kinder mussten die Geschmacksrichtungen sauer, süß, salzig, und bitter erkennen. Mit den Händen und der Zunge wurden verschiedene Obst- und Gemüsesorten und Lebensmittel ertastet. Auch für die Augen gab es verschiedene Varianten eines Lebensmittels zu sehen, z. B. Kartoffeln, Chips oder Sterz. Beim Riechen mussten die Schüler Zimt, Vanille, Zitrone und Basilikum unterscheiden. Viele Teilnehmer waren erstaunt, dass uns sogar die Ohren dabei helfen können, Lebensmittel zu unterscheiden.

Bei der Gesundheitsbotschafterin, Frau Susanne Willenbrink, war beim Kinderyoga Entspannung beim Besuch im Zoo angesagt. Die Kinder durften verschiedene Tiere darstellen und kamen durch Atmungsübungen bei Musik und Klangschalen zur Ruhe. Das genossen sie in vollen Zügen. Bei der nächsten Station ging es um Händehygiene. Frau Andrea Häusler erklärte die Notwendigkeit der Handhygiene und besprach mit den Kindern, wann und warum man sich die Hände waschen muss. Danach folgte die Praxis. Die Kinder rieben sich mit einer Testlotion die Hände ein. Diese Lotion sollte die Bakterien darstellen. Im Anschluss daran wurden die Hände gewaschen und unter UV-Licht geprüft, ob diese auch richtig sauber waren.

In der Turnhalle der Schule hatte Herr Lorenz Kowalski von der Kindersportschule Kiss des ASV Cham einen Bewegungsparcours aufgebaut. An den verschiedenen Stationen waren Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Gleichgewicht gefragt. Mit Eifer bewegten sich die Kinder und hatten dabei großen Spaß.

Bei Herrn Michael Hilpl erhielten die Kinder Einblicke in Erste-Hilfe-Maßnahmen. Sie probierten aus, wie man einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringt. Außerdem durften sie sich gegenseitig einen Verband anlegen. Auch der Workshopleiter durfte verbunden werden. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und liefen den Rest des Vormittages stolz mit dem Verband durch das Schulhaus.

Bei der letzten Station setzten sich die Schüler der Lorenz-Gradl-Grundschule mit der Ernährungspyramide auseinander. Schulleiterin Hildegard Braun besprach mit ihnen die verschiedenen Lebensmittelgruppen in der Ernährungspyramide. Mit großem Interesse brachten die Kinder ihr Vorwissen ein, ordneten Lebensmittel den einzelnen Bereichen zu und zeigten im abschließenden Spiel, worauf sie achten müssen, um sich gesund zu ernähren.

Der Elternbeirat sorgte mit vielen fleißigen Helferinnen in der Pause für das leibliche Wohl aller Beteiligten. Die Eltern hatten ein tolles Buffet mit frischem Obst und Gemüse, Müsli und belegten Broten zubereitet. Mit großem Appetit verspeisten die Kinder die liebevoll zubereiteten Häppchen. Es wurde alles aufgegessen!

Am Ende trafen sich alle noch einmal im Pausenhof. Gesundheitsbotschafterin Andrea Häusler bedankte sich bei den Kursleitern mit einem Glas Honig. Den Kindern überreichte sie eine magnetische Ernährungspyramide, damit sie noch lange an diesen Vormittag denken. Die Kinder sangen zum Abschluss ein Lied. Auch Hildegard Braun bedankte sich bei Frau Häusler und allen Mitwirkenden für den gelungenen Projekttag.

„SkippingHearts“ – Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht

Seilspringen kennt jeder, „SkippingHearts“ dagegen kaum jemand. Für die Mädchen und Jungen der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach ist das Gesundheits- und Präventionsprojekt der Deutschen Herzstiftung kein unbekanntes Phänomen mehr. Nach dem Workshop am letzten Freitag unter Leitung der SkippingHearts-Trainerin Tessa Heyes wissen die Kids der 3. und 4. Jahrgangsstufe genau Bescheid. Es geht um Herzvorsorge, die großen Spaß macht. „SkippingHearts“ als sportliche Form des Seilspringens wurde von der Deutschen Herzstiftung initiiert und zielt darauf ab, den Kindern wieder Lust auf Bewegung zu machen. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken. „SkippingHearts“ eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung. Mit dem Projekt sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert werden. Das Projekt ist besonders für die Dritt- und Viertklässler gedacht und setzt auf ansteckende Wirkung. Leider fehlt es vielen Kindern immer mehr an Bewegung. Statt zu toben oder zu klettern verbringen sie ihre Freizeit überwiegend vor dem Fernseher oder am Computer. Unbeweglichkeit und Übergewicht sind häufig die negativen Folgen. Die Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach nutzte das kostenlose Angebot, vor Ort einen Basiskurs mit der Kombiklasse 3/4 durchzuführen. Die sportliche Form des Seilspringens beinhaltet zahlreiche Sprungvariationen: Allein, zu zweit oder in Gruppen, rückwärts, über Kreuz oder auf Zeit. Als Abschluss des Workshops durften die Kursteilnehmer das Gelernte in einer kurzen Vorführung den übrigen SchülerInnen der Kombiklasse 2/3 und der 1. Klasse und interessierten Eltern, die ebenfalls eingeladen waren, präsentieren. Wer Lust hatte, durfte von der Zuschauerrolle auch in die aktive Rolle schlüpfen. Klassenlehrerin Lisa Waldmann und Schulleiterin Hildegard Braun bedankten sich bei Tessa Heyes für den motivierenden, professionell geleiteten Workshop.

Vive la France!“- Schumanisten erteilen Schnupperunterricht in Französisch – Gemeinsamer Projekttag der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach und des RSG Cham

„Vive la France!“ hieß es am Donnerstag, dem 31.Januar 2019, für die Grundschüler der Lorenz-Gradl-Grundschule in Untertraubenbach. Initiiert von der Schulleiterin Hildegard Braun und geleitet von der Französischlehrerin Karolin Heil kamen die 10 Oberstufenschülerinnen des Französischkurses der Q 11 zu Besuch, um die Erst- bis Viertklässler spielerisch mit der Sprache und dem Land vertraut zu machen. Anlass für diese Aktion war der deutsch-französische Tag, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird und zum Erhalt sowie zur Pflege der Freundschaft zwischen diesen beiden Nachbarländern beitragen soll. Zu zweit bzw. zu dritt hatten die Französischschülerinnen für die vier verschiedenen Jahrgangsstufen jeweils ein vielfältiges Programm erarbeitet, bei dem die Grundschüler z.B. Zahlen, Obst, Speisen oder Sportarten auf Französisch lernten. Ihr neues Wissen durften sie dann gleich spielerisch unter Beweis stellen. Am Ende erhielt jeder eine Urkunde, eine französische Fahne und eine Süßigkeit aus dem Nachbarland. „Bon appetit“ hieß es dann in der Pause, denn der Elternbeirat der Lorenz-Gradl-Grundschule unter Leitung von Frau Manuela Schmaderer hatte ein leckeres, reichhaltiges deutsch-französisches Buffet angerichtet. Crepes durften dabei natürlich auch nicht fehlen. Der Projekttag, der heuer bereits zum dritten Mal von den beiden Schulen in dieser Form gemeinsam durchgeführt wurde, fand bei allen Beteiligten großen Anklang. Sowohl die kleinen als auch den großen Schüler hatten an diesem Vormittag viel Spaß miteinander.

Aufgepasst mit ADACUS – ADAC Nordbayern führt Kinder spielerisch an Verkehr heran

Am Dienstag dieser Woche war der ADAC Nordbayern mit seinem 45-minütigen Programm „Aufgepasst mit Adacus“ an der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach zu Gast. Mitten in der Turnhalle wurden ein Zebrastreifen und eine Ampelanlage aufgebaut. Die 1. Klasse und die Schulanfänger des Kindergartens St. Jakob Altenmarkt durften im Rahmen der Kooperation Kindergarten / Schule in zwei Gruppen an diesem kostenlosen Verkehrserziehungsprogramm des ADAC teilnehmen. Mit diesem Programm werden Kinder praxisorientiert an ihre Rollen als Fußgänger herangeführt. In den beiden Gruppen wurden wichtige Sicherheitsaspekte des Verhaltens im Straßenverkehr erläutert und spielerisch eingeübt. Dabei wurden immer wieder persönliche Erfahrungen der Kinder aufgegriffen. ADAC-Moderatorin Annette Halvorsen-Brusdeyuns hatte den Raben Adacus als Unterstützung dabei, der immer aufpasste, ob die Kinder alles richtig machten. Zusammen mit den Kindern sang sie das Bewegungslied „Bei Rot bleib ich steh’n, bei Grün kann ich geh’n, in dem die wichtigen Verhaltensregeln beim Überqueren von Ampeln und Zebrastreifen besprochen wurden. Sowohl den Kindergartenkindern als auch den Schulkindern machte das spielerische Einüben des richtigen Verhaltens großen Spaß. Dabei spielten die Kinder abwechselnd die Fußgänger und an andere Verkehrsteilnehmer wie z. B. Autofahrer. Besonders die wichtige Interaktion durch den Blickkontakt zwischen Fußgänger und Autofahrer wurde mehrfach geübt und so von den Kindern verinnerlicht. Damit die Kinder immer wieder daran erinnert werden, bekam jeder zum Abschluss eine Urkunde. Außerdem erhielt jede Gruppe ein Poster mit dem Raben Adacus und eine CD mit dem Bewegungslied. Schulleiterin Braun und der Ortsvorsitzender des ADAC Oliver Dinges bedankten sich bei der Moderatorin für die lebendige Verkehrserziehung.

Besuch des Nikolauses an der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach

Am Mittwoch, 05.12.2018, besuchte der Nikolaus die Lorenz-Gradl-Grundschule. Die Elternbeiratsvorsitzende Manuela Schmaderer begleitete ihn auf seinem Weg durch das Schulhaus. In allen Klassen wurde er sehr herzlich mit einem Nikolauslied begrüßt. Gespannt warteten die Mädchen und Buben, was der Nikolaus ihnen alles zu sagen hatte. Dieser hatte ein großes goldenes Buch dabei, in dem er alles aufgeschrieben hatte, was ihm zu Ohren gekommen war. Da staunte so mancher Schüler, was der Nikolaus alles wusste. Dieser lobte viele Kinder, weil sie schon so viel gelernt hatten. Einige durften ein Gedicht aufsagen. Zum Schluss erzählte der Nikolaus ihnen aus seinem Leben und forderte die Kinder auf, sich in der Schule gegenseitig zu helfen und weiterhin so fleißig zu sein wie bisher. Zum Abschluss überreichte er jedem Kind Säckchen mit Nikolausgaben, die vom Elternbeirat liebevoll vorbereitet worden waren. Für die Kinder der 1. bis 4. Klasse war dies ein unvergessliches Ereignis im Schulleben.

Mitgliederversammlung des Fördervereins der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach

Am Montag, 19.11.2018 fand in der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der der Vorsitzende Armin Kramer eingeladen hatte. In seinem Bericht blickte Kramer auf die beiden vergangenen Jahre zurück. Der Förderverein unterstützte die Schule bei zahlreichen Aktionen, Fahrten oder Anschaffungen. So konnte der Bestand der Schulbücherei aufgestockt werden. Auch der Kauf einer Dokumentenkamera und die Anschaffung von neuen Instrumenten wurden ermöglicht. Ferner wurden verschiedene Fahrten und Veranstaltungen finanziell unterstützt. Die Teilnahme der Kombiklasse 3/4 an dem Projekt „Klasse 2000“ wurde ebenfalls durch den Förderverein finanziell unterstützt. Da der Kassier des Fördervereins aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, übernahm Schriftführer Dominik Hacker den Rechenschaftsbericht. Derzeitig hat der Verein 85 Mitglieder. Aufgrund der Beiträge und der Spenden gebe es Einnahmen, die komplett für die Schule und damit für die Kinder verwendet werden können. Die beiden Kassenprüfer Arnold Groß und Max Seebauer hatten vor der Sitzung den Kassenbericht geprüft, so dass eine Entlastung erfolgen konnte. Stadtrat Dendorfer fand lobende Worte für die Schule und stellte eine gute Zukunftsprognose aus. Neu ausgewiesenes Bauland in Haidhäuser sowie in Untertraubenbach und Laichstätt trage dazu bei, dass es genügend Kinder gebe, um die Schule in Untertraubenbach zu erhalten. Im Anschluss daran übergab der Vorsitzende Kramer an Schulleiterin Braun einen Scheck der Freiwilligen Feuerwehr Untertraubenbach. Braun bedankte sich im Namen des Kollegiums und aller Schüler und betonte, wie wichtig der Förderverein für die Schule sei. Vieles geschehe im Hintergrund, von dem die Öffentlichkeit nichts mitbekomme. Das Geld wird im Dezember für die Autorenlesung mit „Herrn Bombelmann“ und für das Kinderkonzert „Das tapfere Hörnchen“ mit NoPhilBrass im Langhaussaal verwendet werden.

Vorlesetag an der Lorenz-Gradl-Grundschule Untertraubenbach

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Er will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Eine Studie rund um das Vorlesen in Deutschland ergab, dass Vorlesen einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige. Sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Um das Leseinteresse zu fördern und um auf die Wichtigkeit des Vorlesens hinzuweisen, beteiligte sich die Lorenz-Gradl-Grundschule auch heuer wieder am Bundesweiten Vorlesetag.

Wie schon im vorigen Jahr stellte sich auch heuer wieder Frau Evi Heitzer von der Buchhandlung Rupprecht als Lesepatin zur Verfügung. Sie hatte verschiedene Bücher für die unterschiedlichen Jahrgangsstufen mitgebracht und begann ihre Lesung bei den Schülern der 3. und 4. Jahrgangsstufe mit einer Kostprobe aus „Ferien im Schrank“ von Annette Roeder. Die ungewöhnliche Geschichte von Anton und seiner Schwester Ida zog die jungen Zuhörer sofort in ihren Bann: Endlich einmal sind sich Anton und seine Schwester Ida einig: Statt mit Mama und ihrem kleinen Bruder in Sommerurlaub zu fahren, wollen sie das Geld lieber in neue Möbel investieren und ihre Zimmer neu einrichten. Schweren Herzens stimmt Mama zu – nicht ahnend, auf was sie sich da einlässt. Weil Ida sich nie entscheiden kann, muss die ganze Familie zig Mal zum Umtauschen ins Möbelhaus Couch & Co. fahren. Als dann auch noch zu Hause die Kanalisation verstopft, schlägt Anton vor, doch einfach ganz ins Möbelhaus umzuziehen. Wider Erwarten stimmt Mama zu und ein ungewöhnliches Ferienabenteuer beginnt. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Kinder, was passierte. Als weiteres Buch präsentierte Frau Heitzer „Kuschelflosse – Das unheimlich geheime Zauber-Riff“ von Nina Müller: Zusammen mit seinen Freunden macht Kuschelflosse sich auf die Reise zum Zauber-Riff, nicht ahnend, welche spannenden Abenteuer auf sie dort warten. In der zweiten Unterrichtsstunde waren die Kinder der 1. und 2. Jahrgangsstufe an der Reihe. Auch sie durften die Abenteuer von Kuschelflosse und seinen Freunden miterleben. Frau Heitzer hatte aber noch ein ganz besonderes Buch für sie dabei: „Pelle zieht aus“ von Astrid Lindgren. Mit großem Interesse verfolgten die Zuhörer die Geschichte von Pelle. Dieser Junge zieht aus, weil er sich über seine Eltern geärgert hat. Pelle ist so böse auf die beiden, dass er beschließt, ab sofort in Herzhausen, dem kleinen roten Häuschen im Hof, zu wohnen. Aber Weihnachten alleine feiern macht auch keinen Spaß. Dieses Buch weckte von der ersten Minute an das Interesse aller Anwesenden. Es traf so richtig ins Schwarze und kam hervorragend bei den Kindern beider Klassen an. Die jungen Zuhörer waren begeistert und quittierten den abwechslungsreichen Vortrag der ehrenamtlichen Lesepatin mit einem kräftigen Applaus.

Schulleiterin Hildegard Braun hob die Bedeutung des Vorlesens hervor und bedankte sich bei Frau Heitzer im Namen aller Schülerinnen und Schüler und des Lehrerkollegiums mit einem kleinen Präsent für ihr Engagement. Im Rahmen der Projektwoche rund ums Lesen wurde den Leseanfängern in der 1. Jahrgangsstufe anschließend das Paket „Lesestart“ und Gutscheine für einen kostenlosen Jahresausweis der Stadtbücherei Cham überreicht.

Kinder der Lorenz Grad-Grundschule Untertraubenbach feiern das Martinsfest

Seit vielen Jahren ist es in Untertraubenbach eine gute Tradition, dass die Lorenz-Gradl-Grundschule alle Kinder und ihre Eltern zur Feier des Martinsfestes in der Pfarrkirche einlädt. So versammelten sich am Freitagabend zahlreiche Kinder, ihre Eltern sowie Geschwister und Großeltern im Untertraubenbacher Gotteshaus, das dem heiligen Martin geweiht ist. Doch bevor man mit den Laternen von der Kirche zum Sportplatz zog, zelebrierte Pater Sijo eine feierliche Andacht in der Kirche. Der Pfarrvikar begrüßte die Schulfamilie zur Martinsfeier. Er erinnerte daran, dass der heilige Martin ein ganz besonderer Mensch war und betonte, dass die Laternen der Kinder das Gedenken an den Pfarrpatron aufrechterhalten. Gott habe allen Menschen das Leben geschenkt. Er möchte, dass es allen Menschen gut geht. Damit dies gelingen kann, braucht es immer wieder Menschen wie den heiligen Martin, die den Menschen in Not helfen und so deren Leben heller machen. Wie der heilige Martin sollen auch die Kinder Licht in die Welt hinaus tragen. Von da an übernahmen die Mädchen und Jungen die weitere Gestaltung der Andacht. Zusammen mit den Flötenkindern der 4. Klasse sorgten die Lehrerinnen Michaela Amann, Andrea Schlecht und Schulleiterin Hildegard Braun mit ihren Gitarren für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Die Kinder und Erwachsenen sangen die Lieder wie „Sankt Martin“ oder „Liebt einander“ begeistert mit. Religionslehrerin Michaela Amann hatte mit den Viertklässlern eine Spielszene einstudiert. In gekonnter Manier präsentierten Johannes Scheininger als heiliger Martin und Florian Haberl als Bettler, wie sich die entscheidenden Szenen vor vielen hundert Jahren abgespielt hatten. Etliche Kinder stellten die damalige Bevölkerung dar, die den Bettler verspotteten oder ignorierten, bevor ihm Sankt Martin zu Hilfe kam. Laura Eder und Hannah Knott trugen dabei für die versammelte Kirchengemeinde die Geschichte von der Teilung des Mantels vor. Zum Ende der Andacht erteilte Pater Sijo den Schlusssegen. Anschließend versammelten sich die Kinder auf dem Dorfplatz vor der Pfarrkirche und zündeten die selbstgebastelten Laternen an. Singend bewegte sich die Menge im Kerzenschein durch den Ort in Richtung Sportgelände. Angeführt wurde der lange Laternenzug von der Freiwilligen Feuerwehr Untertraubenbach, die für die Sicherheit aller Teilnehmer sorgte. Beim Sportheim angekommen, übernahm der Elternbeirat der Lorenz-Gradl-Grundschule mit vielen engagierten Eltern die Bewirtung. Während die Kleinen auf dem benachbarten Fußballplatz bei Flutlicht noch spielen konnten, beschlossen die Erwachsenen das Martinsfest in gemütlicher Runde.

Apfelfest

Am 18. Oktober 2018 feierte die Lorenz-Gradl-Grundschule im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit das traditionelle Apfelfest. Der ganze Schultag stand unter dem Motto „Apfel“. Alle Lehrkräfte hatten verschiedene Stationen zum Thema Apfel aufgebaut. Die Kinder durften eine Apfelrallye durch das Schulhaus machen. An jeder absolvierten Station erhielten sie einen Stempel auf ihrem Apfelfahrschein. Es wurden Geschichten gelesen, passende Lieder und Raps gesungen, Memories und Rätsel rund um den Apfel gelöst und Filme zum Thema Apfel vorgeführt. Viele Schülerinnen und Schüler fertigten ein Apfelbüchlein an. Auch ein Schätzspiel durfte nicht fehlen. Hier mussten die Kinder erraten, wie schwer verschiedene Äpfel sind, bevor sie genau gewogen wurden. Wer wollte, konnte sich künstlerisch betätigen und durfte einen Apfeldruck anfertigen. Mit großem Eifer beteiligten sich die Kinder an allen Aktivitäten rund um den Apfel. Im Anschluss daran bewirtete der Elternbeirat die ganze Schulfamilie und sorgte für deren leibliches Wohl. Zahlreiche Eltern hatten sich an diesem Tag frei genommen und waren extra an die Schule gekommen, um das Apfelfest zu einem Erlebnis für alle Sinne zu machen. Viele fleißige Helferinnen und Helfer zauberten ein abwechslungsreiches Apfelbuffet zu, so dass es bald im ganzen Schulhaus nach Apfel duftete. Es wurden Reiberdatschi in rauen Mengen zubereitet. Dazu reichte man Apfelmus. Außerdem gab es verschiedene Sorten Apfelkuchen, Apfelmuffins und Apfelgebäck. Auch frische Äpfel durften natürlich nicht fehlen. Die Eltern boten sie als leckere Apfelspiralen zubereitet an. Als Getränk wurde Apfelschorle gereicht. Die Lorenz-Gradl-Kinder nahmen das tolle Angebot gerne an und aßen und tranken ausgiebig. Schulleiterin Braun bedankte sich beim Elternbeirat und allen Eltern und Lehrkräften, die diesen Projekttag so tatkräftig unterstützt hatten.